Find answers to common questions about our recipes
Die Kochzeit lässt sich proportional zur Portionsgröße anpassen, jedoch nicht linear. Wenn Sie die Menge verdoppeln, verlängert sich die Kochzeit in der Regel um etwa 25 % statt 100 %, weil die Hitzeverteilung im Topf oder Ofen effizienter ist. Für große Mengen empfiehlt sich ein Vorheizen des Ofens, das gleichmäßige Anordnen der Pfannen und das Nutzen von größeren Töpfen oder Auflaufformen. Prüfen Sie immer die Kerntemperatur des Hauptfleischs oder die Konsistenz von Gemüse, um sicherzugehen, dass alles perfekt gegart ist. Bei schnellen Gerichten können Sie auch einen Schnellkochtopf oder einen Dampfgarer verwenden, um Zeit zu sparen.
Um Gemüse knackig zu halten, empfiehlt sich das kurze Blanchieren: kurz in kochendes Wasser geben, sofort in Eiswasser abschrecken, um die Farbe zu fixieren. Beim Braten sollten Sie hohe Hitze nutzen und das Gemüse in einer heißen Pfanne ohne Zugabe von Wasser anbraten, damit es nicht dämpft. Für Salate können Sie die Zutaten erst kurz vor dem Servieren anbraten, um die Textur zu erhalten. Auch das Verwenden von Mikrogeschirr, das die Hitze gleichmäßig verteilt, verhindert, dass das Gemüse matschig wird. Achten Sie darauf, das Gemüse nicht zu lange zu kochen, sonst verliert es seine knackige Beschaffenheit.
Für Laktoseintolerante gibt es zahlreiche pflanzliche Alternativen. So kann man Hafer-, Soja- oder Mandelmilch für Saucen und Backwaren einsetzen, die nahezu den gleichen Geschmack liefern. Bei der Herstellung von Cremes oder Puddings eignet sich Kokosmilch, die einen leicht süßen, tropischen Geschmack verleiht. Für Käseersatz bieten sich Cashew- oder Hefeflocken an, die mit Zitronensaft und etwas Salz zu einer käsigen Sauce verarbeitet werden können. Achten Sie bei der Auswahl auf ungesüßte Varianten, um den Zuckergehalt zu kontrollieren. Viele dieser Alternativen sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können die Textur sowie den Geschmack Ihrer Gerichte positiv beeinflussen.
Frische Kräuter sollten wie Blumen behandelt werden: Waschen, trocken schleudern und in ein feuchtes Papiertuch wickeln, dann in ein Glas mit etwas Wasser legen und mit einem Plastikbeutel abdecken. Im Kühlschrank bleiben sie bis zu einer Woche frisch. Alternativ können Sie die Kräuter in einem luftdichten Behälter mit einem feuchten Tuch aufbewahren. Für längere Lagerung eignet sich das Einfrieren: Kräuter in Eiswürfelformen mit etwas Wasser oder Olivenöl einlegen und dann in einem Gefrierbeutel aufbewahren. So bleiben die Aromen erhalten und Sie können sie direkt in Ihre Gerichte geben, ohne sie vorher zu entsorgen.
Eine gute Marinade verbindet Säure, Fett und Gewürze. Säure (z. B. Zitronensaft, Essig oder Joghurt) hilft, das Bindegewebe zu zersetzen, während Öl die Feuchtigkeit einschließt. Für ein saftiges Ergebnis mischen Sie 3 % Säure zu 7 % Öl, fügen Salz, Pfeffer und weitere Gewürze nach Geschmack hinzu. Legen Sie das Fleisch in einen verschließbaren Beutel oder ein verschlossenes Gefäß und lassen Sie es mindestens 30 Minuten, idealerweise 2 – 4 Stunden im Kühlschrank marinieren. Wenn Sie Zeit sparen, reicht eine 15‑Minuten‑Marinade für dünne Stücke. Vor dem Garen das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, damit es gleichmäßig gart.
Für schnelle Gerichte sind ein scharfes Messer, ein robustes Schneidebrett, ein Schnellkochtopf und ein leistungsstarker Mixer unverzichtbar. Der Schnellkochtopf reduziert die Kochzeit um bis zu 70 % und eignet sich hervorragend für Eintöpfe und Reisgerichte. Ein Thermomix oder ein moderner Küchenmaschine erleichtert das Zerkleinern, Mixen und sogar das Kochen in einem Gerät. Für die Zubereitung von Saucen und Suppen ist ein hochwertiges Kochgeschirr mit guter Wärmeleitfähigkeit entscheidend. Außerdem lohnt sich ein Timer oder eine Küchenuhr, um die Garzeiten präzise zu kontrollieren und Überkochen zu vermeiden.
Für vegane Varianten ersetzen Sie tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen: Fleisch durch Tofu, Tempeh oder Seitan, Milch durch Hafer- oder Sojamilch und Eier durch Apfelmus, Bananen oder gemahlene Leinsamen. Die Basis des Gerichts bleibt erhalten, während die Textur und der Geschmack durch Gewürze und Kochmethoden angepasst werden. Zum Beispiel kann ein klassischer Kartoffelsalat mit veganer Mayonnaise aus Avocado oder Cashewkernen zubereitet werden. Achten Sie darauf, dass die gewählten Ersatzstoffe die gewünschte Konsistenz liefern, und probieren Sie die Sauce oder Marinade, um die Aromen zu optimieren.
Berechnen Sie die Portionsgröße zunächst anhand der Anzahl der Gäste. Für ein Hauptgericht empfiehlt sich 200 – 250 g Fleisch oder 150 – 200 g pflanzliches Protein pro Person. Für Beilagen rechnen Sie mit 100 – 150 g pro Person. Wenn Sie mehrere Gänge servieren, reduzieren Sie die Hauptportion um 20 %. Nutzen Sie ein Küchenmaßband oder eine Waage, um die Zutaten exakt abzumessen, damit die Gerichte gleichmäßig ausfallen. Für große Tische können Sie die Gerichte in Portionen aufteilen, die leicht vom Gast selbst zusammengestellt werden können, um Überreste zu vermeiden.
Verpasse kein Rezept!
Erhalte unsere neuesten Rezepte direkt in deinen Posteingang.